Drücke „Enter”, um zum Inhalt zu springen.

Hüten Sie sich vor diesen 3 Stolperfallen – Datenschutz im Unternehmen

In Unternehmen spielt der betriebliche Datenschutz eine wichtige Rolle. Deshalb ist die regelmäßige Unterweisung nicht nur pflichtgemäß durchzuführen, Sie hilft Unternehmen auch enorm dabei, mögliche Risiken zu minimieren. Drei der Risiken stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Passwort – dieser Teil des Datenschutz schützt vor Missbrauch

Eine Stolperfalle ist das Setzen eines unangebrachten Passwortes. Denn Passwörter sollten nie so einfach sein, dass sie erraten werden können. Ein Passwort, welches „Passwort“ heißt, oder identisch mit dem Benutzernamen ist, genügt keineswegs für den betrieblichen Datenschutz. Zu groß das Risiko, dass sich Außenstehende an dem jeweiligen Account, Gerät oder dem passwortgeschützten Zugang zu schaffen machen. Denn ein Schutz ist nur so sicher, wie die Qualität des Passwortes und seiner Geheimhaltung.

Passwort-Risiken: So schützen Sie sich

  • Benutzen Sie ein Passwort nicht auf mehreren Geräten oder Accounts.
  • Halten Sie Abstand von Passwörtern wie: „Passwort“, „12345678“, „ASDFGHJKLÖ“ oder „qwertz“.
  • Verwenden Sie Ihren Benutzernamen nicht auch als Passwort.
  • Geben Sie Ihre Passwörter nie weiter; auch dann, wenn Personen Sie darum bitten.
  • Setzen Sie für alle Ihre Arbeitsgeräte, am besten auch für Ihre privaten Geräte, jeweils eigene Passwörter. Das schützt vor unberechtigten Zugriffen.
  • Benutzen Sie lange Passwörter mit mindestens 10 Zeichen.

Phishing: Die unbemerkte Gefahr

Eine oftmals unbemerkte Art, wie Betrüger an Zugangsdaten, Bankdaten oder sonstige Informationen mit Zugriff auf sensible Daten kommen, ist das Phishing. Man erhält dabei meist eine Mail, die oftmals sehr authentisch aussehen kann. Folgt man allerdings einem Link, gelangt man nicht auf die Webseite, zu der man eigentlich wollte. Stattdessen gelangt man auf eine Betrügerseite, mit welcher man sich nicht wirklich einloggen kann. Gibt man dort allerdings seine echten Daten an, hat die Betrüger-Seite nun sowohl den Benutzernamen, als auch das Passwort.

Phishing-Risiken: So schützen Sie sich

  • Melden Sie sich nicht über den Link über eine E-Mail an, der Sie nicht vertrauen können. Seien Sie dabei lieber übervorsichtig.
  • Öffnen Sie keine E-Mails, denen Sie nicht vertrauen. Holen Sie sich bei Unsicherheit Rat in der zuständigen Abteilung, wie hiermit in Ihrem Unternehmen umgegangen wird.
  • Geben Sie keine Zugangsdaten auf anderen Webseiten ein.
  • Prüfen Sie, ob der Absender echt ist. Sowohl Name, als auch exakte E-Mail-Adresse sind dabei relevant.
  • Prüfen Sie die URL auf Hinweise, welche einen Betrug aufdecken könnten. Oftmals heißen die URLs nur geringfügig anders oder haben einen Schreibfehler. Ein Beispiel dafür ist: www.google.de und www.googIe.de. Haben Sie es bemerkt? Der Unterschied ist das L. In der ersten URL ist dieses das kleine „l“, im zweiten Beispiel ist an dieser Stelle ein großes „i“.
  • Oftmals hilft Ihnen Ihr E-Mail-Programm, indem es anzeigt, wenn die Echtheit einer E-Mail nicht bestätigt werden kann und es sich höchstwahrscheinlich um eine gefälschte E-Mail handelt. Informieren Sie in diesem Fall Ihre IT-Abteilung. Die Gefahr ist groß, dass auch weitere Mitarbeiter davon betroffen sind.

Das Internet vergisst nicht

Daten, die nicht in fremde Hände gehören, sollten Sie grundsätzlich nicht im Internet verbreiten. Dazu gehören selbstverständlich Firmengeheimnisse, Passwörter, Kundendaten und weitere sensible Daten. Ihr privater Facebook-Account ist möglicherweise doch nicht so privat, wie Sie meinen könnten. Und selbst E-Mails sind nicht für Firmengeheimnisse geeignet. Als Faustregel gilt, dass Sie nichts in eine E-Mail schreiben sollten, das Sie nicht auch auf eine Postkarte schreiben würden. Je sensibler die Daten, umso weniger gehören sie ins Internet. Besonders tückisch: Einmal im Netz, können diese Informationen beliebig oft weiterverbreitet werden, da man daraufhin ein Stück Kontrolle darüber verliert.

Datenschutz-Tipps für sensible Daten

  • Je sensibler die Daten, umso mehr Schutz sollten Sie diesen einräumen.
  • Plaudern Sie in Online-Foren nicht über Firmengeheimnisse – auch nicht mit Arbeitskollegen.
  • Schreiben Sie in eine Mail nur das, was Sie auch auf eine Postkarte schreiben würden.

Sie möchten Ihre Mitarbeiterunterweisung zum Thema Datenschutz durchführen? Schulungstool ist dafür die geeignete Software.

Überzeugen Sie sich selbst und testen Sie unsere Software für Online-Schulungen und -Unterweisungen unverbindlich im 7-Tage-Test unter www.schulungstool.de.